Forschungsschiff Ludwig Prandtl

Von Saskia

Forschungsschiff

Forschungsschiff Ludwig Prandtl

Das Forschungsschiff Ludwig Prandtl liegt während des EWK an der Magellan Terrasse, die für jeder zugänglich ist. Das Schiff wurde 1982 gebaut und ist 31m  Lang sowie 6,3m Breit. Zum Forschungsschiff wurde es im Jahre 2002 umgebaut und gehört dem Helmholtz-Zentrum Geesthacht.

Die Besatzung des Schiffes besteht aus 2 Personen, dem Käpt’n und seinem Matrose, kann jedoch bis zu 8 weiteren Mechaniker mit an Bord nehmen.

Die Ausstattung beinhaltet unter anderem eine Schleppvorrichtung, eine Kranwinde um das Schlauchboot ins Wasser zu lassen und ein Elektronik Labor das für verschiedene Messungen dient.

Der Forschungsbereich beinhaltet die Nord und Ostsee sowie die Küstenbereiche der benachbarten Länder. Durch das Beobachtungssystem der Küste COSYNA wird der Zustand festgestellt, Vorhersagen getroffen und Veränderungen analysiert. Dies geschieht unter anderem mit der Meteorologischen Messeinrichtung am Mast des Schiffes.

Mit den Einrichtungen auf dem Schiff kann man Beispielsweise die Luftverschmutzung ermitteln oder den Nitrat oder Sulfat des Wassers.

Um einen anderen Einblick der Forschung zu bekommen, hat die derzeitige Praktikantin ein Vogelquiz mit uns und den anderen anwesenden Teilnehmern veranstaltet.

Im großen und ganzen hat uns das Schiff sowie das Quiz gut gefallen und wünschen dem Team weiterhin viel Glück und vor allem Spaß am forschen.


Workshop “jetzt wird’s luftig”

Von Karina, Steffen

Workshop

Workshop “jetzt wird’s luftig”

Am Montagvormittag nahm die Schulklasse 3b an dem Bildungsprogramm des ExtremWetterKongresses “jetzt wird’s luftig” im Haus der kleinen Forscher begeistert teil.

Bettina Schmidt begleitete die Klasse durch das Programm. Beginnend mit einer kleinen Kennlernrunde, befragte sie die Kinder über ihr bisheriges Wissen zum Thema Luft. Anschließend stellte sie die 7 Experiment-Stationen vor, an denen jeweils 4 Kinder ihren Forscherdrang befriedigten & das Element Luft näher kennenlernten.

Bei der Station “Wer macht die größte Seifenblase?” sollten die Kinder mit einem Strohhalm in ein Wasser-Spüli Gemisch pusten um möglichst viele oder möglichst große Seifenblasen zu erzeugen.

Auch bei der Station “Seifenblasenmaschine” sollten Seifenblasen gemacht werden, jedoch mithilfe eines Plastikbechers in dem sich ein Loch befand.

Bei der daneben stehenden Station “Kerze auspusten” ging es darum eine Kerze mit einem davorstehenden Hindernis auszupusten. Dabei standen ihnen drei verschieden Förmige Objekte zur Verfügung.

Eines der beliebtesten Experimente war das “Flaschentornado”. Hierbei sollten die Kinder versuchen die Flüssigkeit der einen Flasche in die andere darunter befestigte  leere Flasche zu bekommen.

Beim kniffligen Versuch “Kugel in die Flasche blasen” sollten die Kinder eine beliebige Kugel in einen beliebigen Flaschenhals legen und diese dann versuchen (mit einem Strohhalm) hinein zu pusten. Dadurch viel den Kindern auf: Je enger der Falschen Hals, desto schwieriger war dies.

Bei der Station “Taucherglocke” versuchten die Kinder eine Kerze, die auf dem Wasser schwamm auf den Grund zu bekommen, ohne dass sie nass wird und dies mit Hilfe eines Bechers.

Eines der komplexeren Experimente war das “Luftboot”. Hier wurde zuerst aus einer CD, einem Luftballon, einem Push-Pull Verschluss und einem doppelseitigem Klebeband ein Luftboot gebaut. Dieses wurde dann auf ein mit Wasser gefülltes kleines Becken ausprobiert. Dieses selbst erbaute Boot durften die Kinder anschließend mit nach Hause nehmen.

Am Ende gab es noch eine kleine Abschlussrunde, in der der spannende Tag nochmal zusammengefasst wurde. Die Kinder verließen das Programm mit einer begeisternden Ausstrahlung und neuem Wissen.


Hochwasserschutz in Hamburg

Von Sophie, Lena & Isabell (GSH)

Am 24.09.13 besuchten wir eine Exkursion zum Thema „Hochwasserschutz in Hamburg “. Ein Mitarbeiter des ExtremWetterKongresses erörterte einer 7. Klasse die erweiterten Maßnahmen zum Hochwasserschutz in Hamburg.
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In den nächsten 20 bis 30 Jahren soll im Hafengebiet Wohnraum für bis zu 40000 Menschen geschaffen werden, wobei diese durch Straßenerhöhungen, den Brückenbau und durch Betonwände explizite Maßnahmen und Regelungen des Hochwasserschutzes in Hamburg erfüllen müssen. Diese Regelungen besagen, dass Gebäude nur dann von Menschen bewohnt werden dürfen, wenn diese ständig die Möglichkeit haben, ihre Wohnungen in Notfällen (wie z.B. bei Bränden) verlassen zu können.
ewk-bildungsprogramm-2Darüber hinaus brachte uns der Mitarbeiter die spezielle Einrichtung von Stromkästen und die dortige Bepflanzung des Gebietes „Hafencity“ nah und betonte die Wichtigkeit der Wasserresistenz von Pflanzen.

Insgesamt gefiel uns der Vortrag sehr, da der Mitarbeiter nicht nur die signifikanten Faktoren wissenschaftlich darlegte, sondern außerdem die Schüler gezielt aufforderte, mitzudenken und diese dadurch die nötige Motivation fanden, sich mit der Materie und den Problemen von Ebbe und Flut in einem Gewässer wie der Elbe auseinanderzusetzen.
Der von dem Mitarbeiter angeleitete Rundgang durch die Hafencity und das gezielte Fokussieren auf architektonisch bemerkenswerte Einrichtungen zum Hochwasserschutz gab den Schülern die Möglichkeit, ein Bezug zu den vorgestellten Problemen des Hochwassers herzustellen und haptische Erlebnisse genau festhalten zu können.
Somit sind wir anschließend sehr zufrieden mit dem neugewonnenen Wissensspektrum und können den Rundgang zum Thema „Hochwasserschutz in Hamburg“ Kindern und Jugendlichen im Alter zwischen 10 und 16 Jahren empfehlen.